ME

CV

Tätig im Tanz und Theater für junges Publikum und in partizipativen Projekten als Projektentwicklerin, Dramaturgin, Spielleiterin/Co-Regisseurin und Netzwerkerin:  Schaffung von Synergien durch die Vielfalt von Perspektiven.

R e c h e r c h i e r e n   u n d   s i c h   a u s t a u s c h e n

Stipendien, Residenzen (zuletzt):

2018 Kulturaustausch-Stipendium Global 2018 des Landes Berlin für Harare / Zimbabwe

2017 Ko-Produktionsplattform in Kapstadt Goethe Institut Johannesburg (Südafrika)

2015 Arbeits- und Recherchestipendium 2015 Darstellende Kunst Kulturverwaltung des Berliner Senates. Recherche zum Thema ‚Geschwister‘

2015 Residenz in Kapstadt/Johannesburg Goethe Institut Johannesburg (Südafrika)

2013 Rechercheresidenz im Rahmen des Take- off-Residenzprogramms New Steps (Kunststiftung NRW, Fresh Tracks Europe; Programm Kultur der Europäischen Union. „Take-off: Junger Tanz“) für das Tanz- und Musikstück Nochmal!

N e u e   D i n g e   a n s c h i e b e n ,   M e n s c h e n   v e r n e t z e n

aktuell Young Dance Network – global network for exchange – das weltweite Netzwerk für Tanz  seit 2017 Farbwelten – Kollaboration mit sevengardens 2012-2014 Festival Wildwechsel als Sprecherin AK OST, ASSITEJ, 2007-2012 Theater von Anfang an bundesweites Projekt als Projektleiterin, u.a.

2009 Sonderpreis Kulturelle Bildung durch den Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann für das Projekt Theater von Anfang an! Vernetzung, Modelle, Methoden: Impulse für das Feld frühkindlicher ästhetischer Bildung (KJTZ)

U n t e r r i c h t e n   u n d   b e g l e i t e n

aktuell Werkstatt Bewegung und Tanz Alice Salomon Hochschule Berlin / Zeitgenössischer Tanz für junges Publikum Universität Hildesheim, Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur

F e s t a n s t e l l u n g e n

2012/2013 Projektentwicklerin, Dramaturgin am Theater der Jungen Welt Leipzig

2002-2012 Fachmitarbeiterin Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland

A u s b i l d u n g e n

Vinyasa Yogalehrer*innenausbildung in Berlin bei Detlev Alexander und Nancy Javanovic,  weiterhin meine steten Wegbegleiter. Bei Beate Cuson angefangen, bei Sara Powers ein Wochenende die Praxis vertieft, bei Nina Wehnert den Geschmack erhalten von der Verknüpfung mit BMC.

Fortbildungen hier und da in Laban Bartenieff-Studien, Bewegungssystemen nach W. Meyerhold und Z. Grotowski – bei dem Ausdruckstänzer Ernest Berk viel gerlernt, bei Ulrika Sprenger / Life Art Process nach. Ann Halprin ganz Grundlegendes erfahren und bei Royston Maldoom, Ilse Loesch reingeschnuppert.

Studium Spiel- und Theaterpädagogik an der Hochschule der Künste Berlin. Abschluss bei Prof. Dr. Peter Simhandl, Prof. Dr. Kristin Wardetzky, Ulrika Sprenger – großartige Menschen, die mich nachhaltig beeinflussen. Die offenen Türen der HdK genossen und in alle künstlerischen Bereiche reingeschaut – Schauspiel, Bildende Kunst, Medienkunst und ein bisschen Musik. Abschluss zum Thema Körper in der bildenden Kunst und in den darstellenden Künsten.

Studium Theater- und Medienwissenschaft, Kunstgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Abschluss: Magister bei Prof. Dr. Holger Sandig, Prof. Dr. Mennig-Türr. Erste Theater-/Performance-Gruppe gegründet, erstes Tutorium gegeben, experimentiert im Experimentiertheater und dann die Provinz verlassen, um nach Berlin zu gehen. Erste TanzTheater-Produktionen bei SKORONEL: Abschluss zum Thema Sprache und Sprechen im zeitgenössischen TanzTheater.

„When I was twelve, I was interviewed by a doctoral candidate in education and asked what I wanted to be when I grew up. I said that I either wanted to be a philosopher or a clown, and I understood then, I think, that much depended on whether or not I found the world worth philosophizing about, and what the price of seriousness might be.“ (Judith Butler)

L a u f e n , am liebsten mit der Kamera –  mein fortwährendes Studium des Alltages.

»An manchen Abenden im Jahr quillt selbst aus den solidesten Quartieren der Stadt allerlei Gerümpel heraus – Lumpen, Alteisen, ramponierte Matratzen, Badewannen, Reifen, Bildschirme, Klaviere. Schon sind die Jäger und Sammler unterwegs, Rentner auf dem Moped, Kinder per Fahrrad, Stadtnomaden, die sich mit Entsorgtem versorgen. Bis in die Morgenstunden rumort es in den Straßen, als wäre die öffentliche Ordnung in Gefahr. Ich verlasse mein Gebäude und schaue mich unter dem Sperrmüll um, auf der Suche nach Stücken, die zu keiner Einrichtung passen.« (Martin Seel 2009: Theorien, Frankfurt am Main, S. 6)